Beim Stuckateur-Gehalt gibt es je nach Quelle erhebliche Unterschiede – von 2.591 € bis 3.700 € monatlich laut Stepstone, von 2.830 € bis 3.658 € je nach Region laut brutto-netto-gehaltsrechner.de und gehalt.de. Was stimmt? Die Wahrheit hängt von Fachrichtung, Region und Betrieb ab. Mit konkreten Zahlen aus aktuellen Gehaltsportalen lässt sich das aufdröseln.
Was Stuckateure im Schnitt verdienen
Die belastbarste amtliche Quelle ist der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit: Für Stuckateure (Berufsgattung Gipsbildhauer/in) weist er einen Median von 3.352 € brutto monatlich aus – das untere Quartil liegt bei 2.954 €, das obere bei 3.781 € (Datenbasis 2024, Vollzeit).
Laut meingehalt.net liegt das Median-Bruttogehalt für Stuckateure in Deutschland bei rund 3.115 € monatlich, das Jahreseinkommen für erfahrene Fachkräfte bei rund 37.380 €. Brutto-netto-gehaltsrechner.de nennt für Fachkräfte mit 3–5 Jahren Erfahrung einen Median von 2.830 €, für erfahrene Kräfte steigt dieser Wert.
Gehalt.de zeigt eine deutlichere regionale Aufspaltung:
| Bundesland | Durchschnittliches Monatsgehalt |
|---|---|
| Baden-Württemberg | 3.658 € |
| Bayern | 3.569 € |
| Bundesschnitt (West) | ~3.181 € |
| Ostdeutsche Bundesländer | teils unter 2.800 € |
Die Spanne ist erheblich – zwischen Top-Region und Schlusslicht liegen schnell 800 bis 900 € monatlich.
Einstiegsgehalt: Was Berufseinsteiger erwarten können
Direkt nach dem Gesellenbrief starten Stuckateure je nach Betrieb und Region mit 2.600 bis 2.800 € brutto im Monat. Stepstone weist als untere Grenze 2.591 € aus. Wer in einem tarifgebundenen Fassadenbauunternehmen in Süddeutschland beginnt, kann mit einem höheren Einstieg rechnen.
Nach drei bis fünf Berufsjahren steigen die Gehälter spürbar. Wer sich auf WDVS-Fassade, Stuck-Restaurierung oder Trockenbau spezialisiert hat, erzielt oft überdurchschnittliche Stundensätze – und damit ein höheres Monatseinkommen, auch ohne Führungsposition.







