Bäcker – der Beruf für Brot, Brötchen und Backwaren
Der Bäcker ist einer der ältesten Handwerksberufe überhaupt und dreht sich um das, was in Deutschland auf keinem Frühstückstisch fehlt: Brot und Brötchen. Dazu kommen Kuchen, Blechgebäck, süsse und herzhafte Snacks und in vielen Betrieben ein wachsendes Sortiment an Kaffee und Imbiss. Bäcker ist ein eigenständiger, dreijähriger Ausbildungsberuf im Lebensmittelhandwerk mit eigener Handwerksrolle und eigenem Meisterweg.
Wichtig ist die Abgrenzung zum Konditor: Der stellt Torten, feines Gebäck, Pralinen und Dekor her – die gestalterische, süsse Seite des Handwerks. Wer sich mehr für Torten und Feingebäck als für Brot begeistert, findet im Beruf des Konditors den passenden Weg. Und wer lieber mit Fleisch und Wurst arbeitet, ist beim Metzger richtig – ebenfalls ein Lebensmittelhandwerk.
Wann und wo Bäcker arbeiten
Der grösste Unterschied zu vielen anderen Berufen ist der Rhythmus. Damit die Ware am Morgen frisch in der Auslage liegt, beginnt die Frühschicht in den meisten Handwerksbäckereien mitten in der Nacht, oft zwischen 2 und 4 Uhr. Das ist Gewöhnungssache, gehört aber fest zum Beruf. Wer damit gut zurechtkommt, hat dafür den Nachmittag frei, wenn andere noch arbeiten.
Gearbeitet wird in der Handwerksbäckerei mit angeschlossenem Verkauf, in grösseren Bäckereibetrieben mit mehreren Filialen und in der Backwarenindustrie. Zwischen einer inhabergeführten Dorfbäckerei und einem industriellen Grossbetrieb liegen Welten, was Arbeitsweise, Sortiment und oft auch Bezahlung angeht.







