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Metzger im weissen Kittel zerlegt Fleisch an der Arbeitsplatte einer handwerklichen Metzgerei
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Metzger (Fleischer): Beruf, Ausbildung, Gehalt & Karriere im Fleischerhandwerk

Metzger, Fleischer, Schlachter – drei Namen, ein Beruf. Was das Fleischerhandwerk heute wirklich umfasst, was man in Ausbildung und als Meister verdient und warum Metzgereien händeringend Nachwuchs suchen.

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Was macht ein Metzger und ist Metzger dasselbe wie Fleischer?

Metzger, Fleischer und Schlachter bezeichnen denselben Beruf – die Bezeichnung ist regional. Im Süden und in der Schweiz sagt man Metzger, im Norden eher Schlachter oder Fleischer. Der offizielle Ausbildungsberuf heisst seit 2005 Fleischer/in und dauert drei Jahre. Zum Handwerk gehören Schlachten und Zerlegen, die Herstellung von Wurst, Schinken und Feinkost sowie zunehmend Beratung und Verkauf an der Theke. Wer sich selbstständig machen will, legt die Meisterprüfung zum Fleischermeister ab.

Metzger, Fleischer, Schlachter – ein Beruf mit drei Namen

Wer nach dem Beruf des Metzgers sucht, stösst schnell auf Fleischer und Schlachter. Gemeint ist immer dasselbe. Welcher Name gebräuchlich ist, hängt vor allem von der Region ab: In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz spricht man vom Metzger, im Norden eher vom Schlachter, und die Behörden haben den Ausbildungsberuf 2005 bundesweit auf Fleischer/in vereinheitlicht. Auf dem Meisterbrief steht entsprechend Fleischermeister, im Alltag bleibt die Metzgerei aber die Metzgerei.

Das Handwerk selbst ist alt und breit. Es reicht vom Schlachten und fachgerechten Zerlegen über die Herstellung von Wurst, Schinken, Braten und Feinkost bis zur Beratung und zum Verkauf an der Theke. In vielen Betrieben kommen heute Partyservice, Mittagstisch oder Catering dazu, was den Beruf abwechslungsreicher macht, als das Klischee vermuten lässt.

Was ein Metzger den ganzen Tag macht

Der Arbeitstag beginnt früh, oft noch vor dem ersten Kunden. Frühschicht in der Produktion heisst: Fleisch zerlegen, Wurst und Aufschnitt herstellen, Braten und Feinkost für die Theke vorbereiten. Dabei zählt handwerkliches Geschick genauso wie ein sicheres Gespür für Hygiene und die Kühlkette. Wer im Verkauf steht, berät Kundinnen und Kunden, empfiehlt Zuschnitte und Rezepte und übernimmt ein gutes Stück Verantwortung für den Ruf des Betriebs.

Gerade in kleineren Metzgereien deckt eine Fachkraft mehrere dieser Bereiche ab. Diese Vielseitigkeit ist für viele der Reiz am Beruf: Es bleibt selten bei ein und derselben Handbewegung den ganzen Tag.

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Ausbildung: Der Weg ins Fleischerhandwerk

Die duale Ausbildung zum Fleischer beziehungsweise zur Fleischerin dauert regulär 3 Jahre und wechselt zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben, in der Praxis bringen die meisten Auszubildenden einen Haupt- oder Realschulabschluss mit. Wichtiger als die Note sind Sorgfalt, körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft zu frühen Arbeitszeiten.

Alle Details zu Ablauf, Voraussetzungen und der Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr stehen im Artikel Metzger-Ausbildung.

Was Metzger verdienen

Als Fachkraft liegt der Median laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei 2.818 € brutto im Monat. Der Einstieg direkt nach der Ausbildung bewegt sich meist zwischen 2.400 und 2.630 €. Deutlich mehr verdient, wer den Meisterbrief macht: Für Fleischermeister/innen weist der Entgeltatlas einen Median von 3.731 € aus.

Die vollständige Aufschlüsselung nach Erfahrung, Region und Betriebsgrösse gibt es im Artikel Metzger-Gehalt.

Warum Metzger gerade jetzt gesucht werden

Die Zahl der handwerklichen Metzgereien sinkt seit Jahren, viele kleine Familienbetriebe finden keinen Nachfolger. Für Berufseinsteiger bedeutet das paradoxerweise gute Aussichten: Wer die Ausbildung abschliesst, hat kaum Mühe, eine Stelle zu finden, und wird oft direkt übernommen. Gleichzeitig schätzen immer mehr Kundinnen und Kunden Fleisch und Wurst aus regionaler, handwerklicher Herstellung – ein Feld, das industrielle Anbieter nicht besetzen können.

Karriere nach der Gesellenprüfung

Nach der Gesellenprüfung ist der Fleischermeister der klassische nächste Schritt, offiziell auch Bachelor Professional im Fleischer-Handwerk. Der Meisterbrief berechtigt zur Selbstständigkeit mit eigener Metzgerei und zur Ausbildung eigener Lehrlinge. Wer sich eher betriebswirtschaftlich oder technisch weiterentwickeln will, kann den Betriebswirt des Handwerks oder einen Abschluss in Richtung Lebensmitteltechnik anschliessen.

Verwandt und ebenfalls im Lebensmittelhandwerk zu Hause sind der Konditor – für alle, die lieber mit Torten und Feingebäck arbeiten – und der Bäcker, der Beruf rund um Brot und Brötchen.

Metzger und Partnersuche

Wer im Fleischerhandwerk arbeitet, bringt Eigenschaften mit, die auch privat zählen: früh aufstehen, zupacken, Verantwortung übernehmen und mit den eigenen Händen etwas herstellen, das andere jeden Tag brauchen. Bodenständigkeit und Verlässlichkeit sind im Beruf gefragt und machen im Privatleben oft den Unterschied.

Handwerksingles.de ist genau für diese Menschen gemacht – ein Netzwerk für Singles aus dem Handwerk, die wissen, was sie können und was sie suchen. Mehr dazu im ultimativen Partnersuche-Guide für Handwerker.

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Das Wichtigste

  • Ein Beruf, drei Namen: Metzger, Fleischer und Schlachter meinen dasselbe – der offizielle Ausbildungsberuf heisst seit 2005 Fleischer/in und dauert drei Jahre.
  • Meister als Gehaltshebel: Vom Fachkraft-Median (2.818 € laut Entgeltatlas) auf 3.731 € als Fleischermeister – der Meisterbrief bringt den deutlichsten Sprung und die Erlaubnis zur eigenen Metzgerei.
  • Nachwuchs dringend gesucht: Weil viele kleine Metzgereien schliessen und Fachkräfte fehlen, haben gut ausgebildete Gesellen beste Übernahmechancen.

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Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Handwerksingles Magazin

Tommy Honold

Küchenmeister, Gründer & Dating-Experte

Küchenmeister, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit gastrosingles.de Köche, Sommeliers, Servicekräfte und Wirte zusammen, die wissen, wie Schichtdienst, Sonntagsservice und der Druck am Pass wirklich wiegen.

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